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Kleine Schalen lösen großes Problem

Artikel über Sandkolik von die dänische magasin Ridehesten

Sand in den Därmen des Pferdes ist ein relativ häufiges problem, das schwerwiegende Folgen haben kann, aber zum glück kann die Lösung sehr einfach sein.

Trockene und abgegraste Weiden, wo die Pferde weiterhin die kleinsten Grashalme abzupfen und vielleicht sogar nach Wurzeln graben,sind wohlbekannte Szenen, wenn man am Ende der Saison über die Pferdeweiden hinausblickt. Unmittelbar kann das bloße Auge die sandige Gefahr des Spätsommers nicht erkennen, aber wenn die Pferde zupfen und graben, gelangen ständig kleine Mengen von Sand mit dem Gras und den Wurzeln in den Magen und die Därme. Hier liegt der Sand und kann sich nicht vorwärts bewegen und kann Probleme für das Pferd schaffen. Erst wenn das Pferd Kolikschmerzen oder ähnliches hat, wird der Pferdebesitzer auf das Problem aufmerksam – so ist es auf jeden Fall oft, aber es gibt tatsächlich vieles, was man als Pferdebesitzer tun kann, um die gefürchtete Sandkolik zu vermeiden.

Sand im Darm

Pferde bekommen u. a. Sand im Darm, wenn sie auf abgegrasten Weiden grasen, oder wenn sie z. B. Strohfutter auf einer erdhaltigen oder sandigen Oberfläche fressen. Es ist sehr unterschiedlich, wie viel Sand jedes Pferd aufnimmt – auch wenn mehrere Pferde auf derselben Weide gehen und anscheinend das gleiche fressen. Einige Pferde möchten eindeutig Sand und Erde aufnehmen, wenn ihr Bedarf an beispielsweise Nährstoffen, Kauzeit und sonstiger Beschäftigung nicht erfüllt ist.

Oft kann man durch besseres Management verhindern, dass das Pferd zu große Mengen von Sand aufnimmt – z. B. indem sie Zugang zu Strohfutter auf abgegrasten Weiden bekommen, und durch Sicherstellung, dass die Fütterung nicht direkt auf der Erde erfolgt. In einigen Fällen ist es jedoch in der Praxis nicht möglich, die Aufnahme von Sand ausreichend zu begrenzen, und in einigen Regionen gibt es so viel Sand in der Erde, dass die Pferde z. B. beim Grasen leicht Sand aufnehmen. Das Problem ist am größten, wenn das Gras auf den Weiden immer knapper wird, und die Pferde beginnen, nach Wurzeln zu graben oder die letzten Grashalme dicht über dem Boden abzuzupfen.

Schädlicher Sand

Erde und Sand wird sich am Boden des Darms (vorzugsweise des Dickdarms und des Blinddarms) ansammeln, da es schwerer als das Futter ist und nicht verdaut werden kann. Während es hier ist, kann es zu einer Vielzahl von Problemen für das Pferd führen. In erster Linie bekommt das Pferd eine verringerte Peristaltik (Darmbewegungen), wodurch die Verdauung des sonstigen Futters reduziert wird, und das Pferd Gewicht verlieren kann. Die fehlenden Darmbewegungen erhöhen auch das Risiko von Verstopfung, weil das Futter sich in den Därmen anhäuft. Der Sand reizt auch die Darmschleimhaut, so dass diese allmählich verdickt wird und damit Teile der Fähigkeit verliert, Wasser- und Nährstoffe aufzunehmen. Dies kann wiederum zu weichem Stuhl und sogar Durchfall führen. Lange andauernde Reizungen der Darmschleimhaut können chronisch werden, und das Pferd kann Darmentzündung bekommen.

Erde und Sand im Darm kann außerdem zur Bildung von so genannten Darmsteinen beitragen, die gebildet werden und um Fremdkörper wie z. B. Sand- und Erdklumpen herum wachsen, und an die Größe einer Bowlingkugel wachsen und mehrere Kilos wiegen können. Diese sind natürlich nicht gut für das Pferd und können u. a. zu einer Darmverschlingung beitragen. Sie können erkennen, ob das Pferd Sand im Darm hat durch das Hören mit Stethoskop auf den Dickdarm, schauen ob es Sand im Kot hat, oder durch Ultraschall oder Röntgen – die letzten beiden gelten als die besten Methoden. Leichte Fälle von Koliken werden in der Regel mit steroidfreien, entzündungshemmenden Mitteln, Mineralöl, Dioctylnatriumsulfosuccinat, Magnesiumsulfat und/oder Florsamenschalen behandelt.

Was sind Flohsamenschalen

Flohsamen bestehen aus 27% Schale und 73% Kern/Samen, und es ist die Schale selbst, welche den Samen umgibt, die die vorteilhafte Wirkung hat, weil sie zwischen 10 und 12% schleimbildende Substanz enthält. Die Flohsamenschalen verwandeln sich zu einer geleeartigen Masse in den Därmen des Pferdes, die eventuellen Sand einkapselt und ihn mit dem Kot heraustransportiert. Darüber hinaus wird angenommen, dass die Flohsamenschalen die Peristaltik fördert und die Verdauungszeit verkürzt. Sie haben fast keine Kalorien und können daher leicht für Pferde mit Übergewichtsproblemen verwendet werden..

Darüber hinaus sind Flohsamenschalen gut für die allgemeine Verdauung des Pferdes. Ist der Pferdemist z. B. lose in der Textur, dann werden sie bewirken, dass dieser sich sammelt, und ist er dagegen zu fest, dann wird das Gel im Darm dem Pferd helfen, den Mist loszuwerden. Besonders ältere Pferde werden von der positiven Wirkung der Flohsamenschalen profitieren, weil sie eine verringerte Peristaltik und eine beeinträchtigte Darmfunktion nach Schaden durch Würmer und Ausbuchtungen im Darm haben können.

Forschung in Flohsamenschalen

Eine Gruppe österreichischer Forscher hat die Fähigkeit der Flohsamenschalen untersucht, Sand aus dem Darm des Pferdes zu befördern. In der Studie wurden 12 gesunde Pferde alle 5 Tage mit je einen Kilo Sand gefüttert (die Pferde fraßen den Sand, der mit Mash vermischt war), und dann wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt. Die nächsten fünf Tage erhielten die Pferde in der ersten Gruppe zwei Liter Mineralöl einmal am Tag, während die Pferde in der anderen Gruppe sowohl Mineralöl als ein halbes Kilo Flohsamenschalen zweimal am Tag bekamen (die Pferde bekamen die Flohsamenschalen mit einem Liter Mash und das Mineralöl über einen Schlauch durch die Nase in den Magen).

Der Versuch wurde zwei Wochen später wiederholt, wo die zwei Gruppen getauscht wurden. Bevor die Pferde Sand erhielten, wurde von jedem Pferd über drei Tage Kot eingesammelt, und der Gehalt an Rohasche (Sand) im Kot wurde bestimmt – dieser war der gleiche sowohl im ersten als auch im zweiten Teil des Versuches. Nachdem die Pferde Sand eingenommen hatten, wurden die folgenden fünf Tage von jedem Pferd Kot gesammelt, und sowohl das Gewicht als auch die Menge der Trockenmasse und des Sandes wurden bestimmt.

Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass alle Pferde mehr Sand ausschieden, wenn sie Flohsamenschalen und Mineralöl erhielten, als wenn sie nur Mineralöl bekamen. Zur gleichen Zeit ergab es sich auch aus der Untersuchung, dass die Ausscheidung des Sandes stark variierte von Pferd zu Pferd, dass es aber alles in allem immer noch eine größere Ausscheidung von Sand mit Flohsamenschalen und Mineralöl gab, im Vergleich zur Verwendung von Mineralöl allein.
Eine andere Studie zeigte weiterhin, dass Ergänzungsfuttermittel bestehend aus Präbiotika, Probiotika und Flohsamenschalen die Ausscheidung von Sand aus dem Darm deutlich erhöhten.

Weitere Optionen

Einige wählen, Flohsamen statt Flohsamenschalen zu verwenden, in dem Glauben, dass die Wirkung die gleiche ist, da es jedoch nur die Schalen sind, die den nützlichen Gelierungseffekt aufweisen, und 27% Schalen sind, dann sollte die Dosis der Flohsamenschalen im Verhältnis zur empfohlenen Dosis von Flohsamenschalen dementsprechend erhöht werden. Sollte das Pferd z. B. 100 g Flohsamenschalen täglich erhalten, dann muss es also ganze 370 g ganze Flohsamen erhalten, um die gleiche Wirkung zu erzielen.
Wenn es um das Geliervermögen geht, dann sind Flohsamenschalen an der Spitze. Leinsamen, ganze Flohsamen, Masch, Kleie und andere Produkte, die als darmreinigend bezeichnet werden, haben bei weitem nicht die gleiche Wirkung. Leinsamen hat einen niedrigeren Preis pro Kilo, aber seine Konzentration von Blausäure wird oft diskutiert, und es ist fast zur Religion geworden, ob sie gekocht werden sollen oder nicht, und wie viel das Pferd verträgt. Wenn ein Pferd Probleme mit Übergewicht hat, sollte man auch den hohen Kaloriengehalt der Leinsamen berücksichtigen. Leinsamen ist auch nicht so effektiv wie Flohsamenschalen, sagt Betina Bisgaard Lauridsen aus daminoshop.com und fährt fort: - Es gibt nicht vieles in Masch, das Gel bilden kann. Mash hat viele andere, positive Eigenschaften, aber Darmreinigung ist nicht unmittelbar eine von ihnen. Rübenschnitzel beseitigt nicht in der gleichen Weise wie Flohsamenschalen den Sand, ist aber dafür bekannt, Erde und Sand enthalten zu können, wobei sie nur dazu beitragen, das Problem zu verschärfen.

Wählerisches Pferd

Es ist immer eine gute Idee, langsam zu beginnen, wenn das Pferd sich an ein neues Futter oder Ergänzungsfuttermittel gewöhnen soll. Die Flohsamenschalen werden meist trocken im täglichen Futter des Pferdes verabreicht (das Pferd muss freien Zugang zu frischem Wasser haben), aber ist das Pferd sehr wählerisch, kann man ein bisschen Futteröl oder Melasse ins Futter geben und vor der Fütterung umrühren, so dass es schwieriger wird, die Flohsamenschalen auszusortieren. Man kann auch kurz vor der Fütterung die Flohsamenschalen mit z. B. Masch verrühren, so dass sie es nicht schaffen, so viel aufzuquellen, dass das Pferd sich weigern wird, sie zu fressen. Es ist jedoch wichtig, sie kurz vor der Fütterung zu verrühren, und dass der Masch gekühlt ist. Die gleiche Vorgehensweise kann mit Rübenschnitzeln verwendet werden. Man sollte anderseits nicht die Flohsamenschalen mit Wasser vermischen, da die gelierende Wirkung dann schon in der Krippe auftretet wird, und eine solche Geleemasse fressen viele Pferde nicht gerne.

Verschiedene Varianten

Die Wirkung vermahlener Flohsamenschalen, dem oft Vanille-Aroma oder dergleichen zugegeben wird, ist ebenso gut wie bei ganzen Flohsamenschalen, aber die Konsistenz der vermahlenen Schalen ist wie Mehl, und sie quellen daher blitzschnell auf – zum Beispiel kann man häufig das klebrige Gel an den Maulhaaren und an der Krippe sehen. Dies kann dem Pferd ein unangenehmes Fresserlebnis geben, und es können verschiedene Risiken mit dem schnellen Aufquellen verbunden sein, z. B. wenn es bereits in der Speiseröhre entsteht. Einige Tierärzte verwenden das Produkt bei akuter Not, wo es durch eine Magensonde verabreicht wird.
Es gibt auch verschiedene Arten von Mischungen, in denen die Flohsamenschalen beispielsweise mit anderen Bestandteilen gemischt sind. Dadurch ist der Anteil der Flohsamenschalen natürlich geringer als bei der gleichen Menge des reines Produkts – die Dosis muss daher entsprechend erhöht werden, um die gleiche Wirkung zu erzielen.

Flohsamenschalen und Hufrehe (Laminitis)

Eine Gruppe amerikanische Forscher untersuchten, ob Flohsamenschalen den Glukosespiegel und die Insulinkonzentration des Blutes nach einer Mahlzeit beeinflussen, und ob sie die gleichen Faktoren nach intravenöser Gabe von Glukose beeinflussen. Die 16 Pferde der Studie wurden in vier Gruppen eingeteilt: Eine, die 90 g Flohsamenschalen pro Tag erhielt; eine, die 180 g Flohsamenschalen pro Tag erhielt; eine, die 270 g Flohsamenschalen pro Tag erhielt und eine Kontrollgruppe, die keine Flohsamenschalen erhielt. Der Versuch dauerte 60 Tage. Die Studie zeigte, dass Pferde, die Flohsamenschalen erhielten, eine niedrigere Insulin- und Glukosekonzentration im Blut nach Mahlzeiten hatten als Pferde, die keine Flohsamenschalen erhielten. Das gleiche war der Fall mit der intravenösen Gabe von Glukose.
Die Schlussfolgerung war, dass Flohsamenschalen den Blutzuckerspiegel und die Insulinämie nach Mahlzeiten bei gesunden und nicht übergewichtige Pferden ändern, die nicht motioniert werden. Sowohl Blutzucker als auch Insulin sind Faktoren, die in Bezug auf Hufrehe ins Spiel kommen. Deshalb sagt die Studie auch etwas über eine eventuelle Verbindung zwischen einem möglichen Zusammenhang zwischen einer möglichen Vorbeugung von Hufrehe und Flohsamenschalen.

Ein neues Produkt auf dem Markt ist beschichtete Flohsamenschalen, die besonders gut für anspruchsvolle Pferde oder Pferde, die nicht viel Krippenfutter bekommen, geeignet sind. Die Flohsamenschalen sind mit Bockshornkleesamen beschichtet, die an der Spitze der Liste der Lieblings-Geschmäcker des Pferdes sind und außerdem eine positive Wirkung auf u. a. die Verdauung haben. (Lesen Sie weiter auf daminoshop.com).

nm@wiegaarden.dk

Quellen:

Betina Bisgaard Lauridsen, www.daminoshop.com
’Evacuation of sand from the equine intestine with mineral oil, with and without psyllium’ af K. Hotwagner og C. Iben, veröffentlicht in Journal of Animal Psyiology and Animl Nutrition, 2007.
’Fecal Sand Clearance Is Enhanced with a Product Combining Probiotics, Prebiotics, und Psyllium in Clinically Normal Horses’ von Allen D. Landes, Diana M. Hassel, Janel D. Funk und Ashley Hill, veröffentlicht in Journal of Equine Veterinary Science, vol. 28, nr. 2 (2008).
’Psyllium Lowers Blood Glucose and Insulin Concentrations in Horses’ von Shannon, John J. Moreaux DVM, Jyme L. Nichols MS, Janice G.P. Bowman ph.d., Patrick G. Hatfield ph.d., veröffentlicht im Journal of Equine Veterinary Science 31 (2011).

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